About
Each week a different guest will present her or his reflections on questions given to them beforehand.
These questions are:
How can one communicate one's religious views to others in this present time?
What must be communicated?
Where does the border lie between the need to share and to keep one's views private?
Are the existing structures vital anymore?
At what point do other beliefs become challenging to your belief?
How can creative thinking help us understand each other's differences?
Is there a way possible for the different religions to live side by side and still communicate their views openly with each other?
The questions encourage a response, in relation to personal beliefs and expertise, to current issues of religious polarisation, inter-religious dialogue, political activism, faith and iconoclasm.
The intention is for the public to encounter contrasting points of view as opposed to conflicting ones – to generate and exchange knowledge and to draw attention to the hybridized forms that circumvent fixed notions (both cultural and institutional) of the world of religion and spirituality as it is lived out by individuals.
The speakers are drawn from different countries, religions and philosophies. What they have in common is an attitude that is willing to question and inspire, a desire to change commonly accepted norms and the way we live in relation to each other and our personal selves. Many are involved in political activism. Their generosity and their dreams of social change gives them a willingness to consider the emotional and intellectual tangents that spring from mainstream religious and philosophical thought. They also seem willing to take potentially uncomfortable decisions – an attitude that in my view is essential in order to revolutionise everybody's society.
Maria Pask 2007
Vom 17. Juni bis zum 30. September 2007 findet nördlich des Schlossgartens in Münster eine Vortragsreihe statt. Redner unterschiedlicher religiöser und spiritueller Hintergründe werden sich der Frage widmen, wie eine wundervolle Stadt gebaut werden kann - eine Stadt, die nicht aus Mauern und Türmen, sondern aus visionären Ideen, ethischen Prinzipien und gegenseitigem Vertrauen erwächst.
Woche für Woche wird ein Gastredner seine Überlegungen zu Fragen äußern, die ihm im Vorfeld gestellt wurden.
Die Fragen sind:
Wie kann man heute persönliche religiöse Ansichten an andere vermitteln?
Was gilt es dabei zu vermitteln?
Wo verläuft die Grenze zwischen dem Bedürfnis sich mitzuteilen und persönliche Ansichten für sich zu behandeln?
Sind die bestehenden Strukturen heute noch von Bedeutung?
Wann empfinden wir andere Glaubensauffassungen als Bedrohung für unseren Glauben?
Wie kann kreatives Denken dazu beitragen, Verständnis für unsere Verschiedenheit zu entwickeln?
Gibt es Wege, wie verschiedene Religionen nebeneinander leben und trotzdem offen ihre Anschauungen kommunizieren können?
Diese Fragen möchten dazu ermutigen, sich aus dem eigenen Glauben und den eigenen Kenntnissen heraus mit aktuellen Problemen auseinander zu setzen, wie etwa mit der religiösen Polarisation, dem interreligiösen Dialog, politischem Aktivismus, der religiösen Überzeugung und dem Ikonoklasmus. Es soll darum gehen, der Öffentlichkeit eine Möglichkeit zu geben, kontrastierende - und nicht sich bekämpfende - Meinungen kennen zu lernen, Wissen zu schaffen und auszutauschen und den Blick auf Hybridformen zu lenken, die sich etablierten (kulturellen wie institutionellen) Vorstellungen von Religion und Spiritualität entziehen und individuell gelebt werden.
Die Redner kommen aus verschiedenen Ländern und vertreten unterschiedliche Religionen und Philosophien. Sie alle teilen die Bereitschaft zu hinterfragen und die Fähigkeit zu begeistern. Sie alle haben den Wunsch, die allgemein akzeptierten Normen und unseren Umgang miteinander zu verändern. Viele von ihnen sind politisch engagiert. Ihre Offenheit und ihr Traum vom gesellschaftlichen Wandel erlauben ihnen, emotionale und intellektuelle Randerscheinungen in Betracht zu ziehen, die von der breiten Masse religiöser und philosophischer Ansichten abweichen. Offenbar sind sie bereit, möglicheweise unbequeme Entscheidungen zu treffen - eine Haltung, die meiner Ansicht nach unverzichtbar ist, um eine Gesellschaft zu revolutionieren, die uns allen gehört.
Maria Pask 2007