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Sunday 29 July -- 14.00

Fernand Mich

Fernand Mich
Born in Luxemburg in 1947, I studied Oriental Languages, specifically Kurdish and Persian, at the Ecole Nationale des Langues Orientales and Cultural Anthropolgy at the Sorbonne. Later, I spent two years in Iraqi and Turkish Kuridstan studying the oral tradition of the Kurds, recording their fairy tales and music. My attention then turned to India, where I became closely acquainted with the Dhrupad style of classical music. A turning point occurred at the age of 40 when I became, for several years, a student of the Hungarian Joska Soos, shaman and artist. My stays in the Autonomous Republic of Tuva in southern Siberia allowed me to work with the local shamans among the Tuvans, deepening my knowledge. For the past 20 years I have been giving workshops in the Netherlands and France. At present I am based in Amsterdam.

 

Programme for Sunday 29 July:

Shamanistic Ritual.

1. General lecture about shamanism from an anthropological and geographical angle: origins, methods, aims and common principles and characteristics in different places and cultures.

2. Explanation of the specific variant of shamanism which I practice. It is essentially based on sound and is typical of northern Eurasia but also occurs in a place like Nepal and south-east Asia. Next I shall give some instructions about the technique of this variant which will enable the audience to participate actively in the ritual.

3. The ritual itself is an active sound meditation in which people will experience the affects of sound on the physical, psychological and spiritual levels. At this time, I sing, drum, play Tibetan bowls and other instruments. The participants are invited to produce whatever sound comes up in them spontaneously. In this way it becomes possible for them to distance themselves from everyday reality, the ways of thinking and feeling. Specifically, the sound enables them to journey with their astral body into other dimensions.

4. After the conclusion of the ritual the participants can share their experiences. I shall be available to answer other questions they might have or whatever points they might want to raise.

 


 

Ich wurde 1947 in Luxemburg geboren und studierte Orientalistik mit einem Schwerpunkt auf Kurdisch und Persisch an der Ecole Nationale des Langues Orientales sowie Ethnologie an der Sorbonne. Später verbrachte ich zwei Jahre im irakischen und türkischen Gebiet Kurdistans und beschäftigte mich mit der mündlich überlieferten Tradition der Kurden, wo ich deren Musik und Märchen aufzeichnete. Meine Aufmerksamkeit richtete sich danach auf Indien, wo ich mich intensiv mit der altklassischen Musiktradition Dhrupad auseinandersetzte. Zu einem Wendepunkt kam es für mich im Altern von 40, als ich einige Jahre lang Schüler des ungarischen Schamanen und Künstlers Joska Soos wurde. Während meiner Aufenthalte in der Autonomen Republik Tuva in Südsibirien konnte ich mit einheimischen Schamanen der Tuva zusammenarbeiten, wodurch sich meine Kenntnisse vertieften. Seit zwanzig Jahren leite ich Workshops in den Niederlanden und in Frankreich. Zurzeit lebe ich in Amsterdam.

 

Programm für Sonntag, den 29. Juli 2007:

Shamanistisches Ritual.

1. Allgemeine Einführung in den Schamanismus aus anthropologischer und geografischer Sicht: Ursprünge, Formen und Ziele sowie gemeinsame Grundsätze und Eigenheiten in verschiedenen Gegenden und Kulturen.

2. Erläuterung der von mir praktizierten spezifischen Form des Schamanismus. Diese basiert im Kern auf Klängen und ist typisch für den nördlichen Teil Eurasiens, kommt aber auch in Nepal oder Südostasien vor. Anschließend werde ich einige technische Anleitungen geben, die dem Publikum erlauben, sich aktiv am Ritual zu beteiligen.

3. Das Ritual selbst ist eine aktive Klangmeditation, bei der die Teilnehmer die Auswirkungen des Klangs auf physischer, psychologischer und spiritueller Ebene erfahren können. Ich werde singen, trommeln und auf tibetanischen Klangschalen und anderen Instrumenten spielen. Die Teilnehmer sind eingeladen, spontan alle möglichen Klänge zu erzeugen, die ihnen intuitiv einfallen. Auf diese Weise können sie sich von ihrer Alltagsrealität und gewohnten Formen des Denkens und Fühlens lösen. Der Klang befähigt sie insbesondere dazu, sich mit ihrem Astralkörper in andere Dimensionen zu begeben.

4. Nach Beendigung des Rituals erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, sich über das Erlebte auszutauschen. Ich werde zur Verfügung stehen, um weitere Fragen zu beantworten oder zu Punkten Stellung zu nehmen, die sie ansprechen möchten.