
For the past four years, a major focus of GPIW has been the building of trust and goodwill between Israeli and Palestinian women. To achieve this, Ms. Merriam has organized numerous dialogues with women in the region and convened a major summit of Israeli and Palestinian women leaders at the Dead Sea in Jordan in December 2004 called “Toward Justice and Reconciliation.” GPIW developed a similar program to establish a dialogue between Iraqi women of different ethnic and religious backgrounds.
Ms. Merriam also serves as the co-chair for a global series of youth leadership summits that GPIW has organized jointly with the United Nations. This series began in Senegal with the Pan-African Youth Leadership Summit in June 2004. Successive summits included one for Asia in Japan, one for Latin American in Brazil, and a follow-up for Africa in Morocco in August 2005. These regional summits culminated in October 2006 in young leaders peacebuilding retreat with young people from areas of conflict around the world. The first project to emerge from this series of summits was a Sudan peace dialogue with young professional from throughout Sudan, which took place in March, 2007. The group, which included 7 from Darfur, formed themselves into the Sudan Youth Network for Development and is working on an action plan. The group will reconvene in Khartoum in fall 2007 to assess progress. A similar dialogue among young Cambodian professionals is planned for October 2007.
In November of 2006, Ms. Merriam organized and led a delegation of US religious leaders to Syria to meet with political and religious leaders there and discuss ways to open civil society dialogue between the two countries. She also led a delegation of religious leaders to Beirut just after the war to explore a greater role for religious leaders in peacebuilding.
Dena Merriam holds a master’s degree from Columbia University and has served on the advisory boards of the Harvard University Center for the Study of World Religions, and the International Center for Religion and Diplomacy. She currently serves on the Board of the Manitou Foundation, The All India Movement for Seva in India, The Interfaith Center of New York, and is an advisor to the Board of Dharma Drum Mountain Buddhist Association.
Dena Merriam will talk about her work in international peace building and in the development of interfaith dialogue. She will discuss her own spirituality within the context of her practice and the effect it has on her continued efforts in bringing people together, particularly women, from polarised environments to engage in dialogue.
Dena Merriam ist Gründerin und Vorsitzende der Global Peace Initiative of Women (GPIW) und engagiert sich dafür, Frauen aus internationalen Konfliktgebieten und Post-Konfliktgebieten in den Friedensprozess einzubinden. Sie ist eine der wenigen Frauen, die interreligiöse Großveranstaltungen auf internationaler Ebene organisieren. Dena Merriam hat ein globales Netzwerk namhafter weiblicher spiritueller Führungspersönlichkeiten aufgebaut, um diesen eine wichtigere Rolle zukommen zu lassen.
In den vergangenen vier Jahren hat sich die GPIW schwerpunktmäßig für Vertrauensbildung zwischen israelischen und palästinensischen Frauen eingesetzt. Hierfür initiierte Dena Merriam zahlreiche Gespräche zwischen Frauen der Region und berief ein Gipfeltreffen führender israelischer und palästinensischer Vertreterinnen ein, das im Dezember 2004 unter dem Motto „Toward Justice and Reconciliation“ („Für Gerechtigkeit und Versöhnung“) am Toten Meer in Jordanien stattfand. Die GPIW hat ein ähnliches Programm für den Irak entworfen, um auch dort einen Dialog zwischen Frauen aus verschiedenen ethnischen und religiösen Hintergründen zu ermöglichen.
Darüber hinaus ist Dena Merriam Mitorganisatorin global stattfindender Gipfeltreffen von Jugendrepräsentanten, initiiert von der GPIW in Zusammenarbeit mit der UN. Den Anfang machte der Pan-African Youth Leadership Summit im Juni 2004. Gipfeltreffen in Japan (für Asien) und Brasilien (für Lateinamerika) folgten, im August 2005 gab es ein Treffen in Marokko (für Afrika). Diesen Regionaltreffen schloss sich im Oktober 2006 eine Friedenstagung junger Menschen aus den verschiedensten Konfliktgebieten der Welt an. Diese Gipfeltreffen führten zu weiteren Projekten, zunächst zu einem Friedensdialog zwischen jungen berufstätigen Erwachsenen im Sudan, der im März 2007 stattfand. Die Gruppe, zu der auch sieben Vertreter aus der Region Darfur zählten, schloss sich zum Sudan Youth Network for Development zusammen und erarbeitet zur Zeit einen Aktionsplan. Ein weiteres Treffen der Gruppe, auf dem Fortschritte besprochen werden sollen, ist für Herbst 2007 angesetzt. Ein ähnlicher Dialog zwischen jungen kambodschanischen Berufstätigen soll im Oktober 2007 stattfinden.
Im November 2006 organisierte und leitete Dena Merriam die Reise einer Delegation amerikanischer Religionsvertreter nach Syrien. Ziel war die Begegnung mit dortigen politischen und religiösen Vertretern und gemeinsame Gespräche über die Aufnahme eines offenen zivilgesellschaftlichen Dialogs zwischen beiden Ländern. Außerdem leitete sie eine Delegation religiöser Vertreter auf einer Reise nach Beirut. Ihr Anliegen war, unmittelbar nach dem Krieg auszuloten, ob religiöse Identifikationsfiguren eine größere Rolle im Friedensprozess spielen könnten.
Dena Merriam schloss ihr Studium an der Columbia University mit einem Master ab. Sie war für das Beratungsgremium des Center for the Study of World Religions an der Universität Harvard, einem internationalen Zentrum für Religion und Diplomatie, tätig. Derzeit ist im Vorstand der Manitou Foundation , des All India Movement for Seva in Indien, des Interfaith Center in New York und berät den Vorstand der Dharma Drum Mountain Buddhist Association .
Dena Merriam wird über ihre Arbeit im internationalen Friedensprozess sprechen sowie über Entwicklungen des interreligiösen Dialogs. Darüber hinaus wird sie thematisieren, welche Rolle ihre persönliche Spiritualität im Kontext ihres Engagements spielt – und in welcher Form sie sich auf ihre Bemühungen auswirkt, Menschen, insbesondere Frauen aus stark polarisierten Konfliktgebieten, zusammen zu bringen und zum Dialog zu bewegen.